Dieses Medium hat es sich zur Aufgabe gemacht, alternative Perspektiven auf die Probleme und Entwicklungen unserer Gesellschaft aufzuzeigen. Dies entspricht unserer Definition von kritischem Journalismus. Dabei fühlt sich die Redaktion weder einer Ideologie verpflichtet, noch Parteien oder Geschäftspartnern. Stattdessen wollen wir der kritischen Vernunft den Vorrang geben. Unsere Verpflichtung gilt dem Argument.

Denn die gefährlichsten Fake News sind unserer Ansicht nach jene, die sich aus löchriger, parteiischer oder irrationaler Argumentation ergeben. Die berühmten „Fakten, Fakten, Fakten“ erweisen sich im Zweifelsfall recht eindeutig als wahr oder fake. Viel komplizierter gestaltet sich dies bei jenen Elementen des Journalismus, die auf Logik und Vernunft basieren. Dazu gehört neben Kommentaren, Meinungen und Kolumnen längst auch die Nachricht selbst: Ob AKK einen Witz gemacht oder Minderheiten herabgewürdigt hat, ist eine Frage der Argumentation.

Diese Argumentationen zu beleuchten und wo nötig zu entkräften, ohne sich dabei von Emotionen, gesellschaftlichem Konsens oder privater Weltanschauung beeinflussen zu lassen, betrachten wir als unsere Aufgabe.

Wir sind der Überzeugung, dass der Diskurs in einer offenen Gesellschaft nur dann überhaupt existieren kann, wenn man sich vor dem Nadelöhr der Logik ehrlich macht. Empörung, Links-Rechts-Dichotomie und Rhetorik leisten dies nicht.

Wir schalten keine Werbung, erhalten keine Rezensionsexemplare oder anderweitige Gefälligkeiten und stehen mit keinem anderen Medium, Unternehmen oder einer Institution in geschäftlicher oder privater Verbindung.

Wer unsere Arbeit unterstützen möchte, kann uns eine Spende zukommen lassen, gerne auch regelmäßig. Diese Einnahmen ermöglichen uns erst die Arbeit an Vernunftparasit.

Satirische oder das bloße Meinungsbild der Autoren wiedergebende Beiträge sind als solche gekennzeichnet. Oftmals verschwimmen die Grenzen zwischen Kommentar und Bericht im Umfeld von Vernunftparasit jedoch auch. In diesen Fällen bemühen sich die Autoren, die Darstellung der Fakten von deren Bewertung für den Leser klar ersichtlich zu trennen.

Die Autoren berufen sich in allen Fällen auf die Presse- und Meinungsfreiheit sowie in manchen Fällen auf die Freiheit der Kunst.